BMC schiebt die Nase in den Wind

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Optimismus-Strategie: Zukaufen und erweitern

Der amerikanische Softwarespezialist BMC gibt sich nach Abschluss seines Geschäftsjahres zufrieden und will jetzt sogar in Zukäufe investieren. Im laufenden Geschäftsjahr stellt das Unternehmen ein “Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich” in Aussicht.

BMC könne über Barmittel von 1 Milliarde Dollar verfügen, sagte Europamanager Hans van Stek der Financial Times Deutschland. Jetzt sei der Konzern aus Houston auf der Suche nach geeigneten Kandidaten. Nach Angaben der Marktforscher von Gartner kann BMC inzwischen bei Infrastruktur-Software den zweiten Platz hinter IBM für sich in Anspruch nehmen.

Neben der Expansionsstrategie will sich BMC offenbar aber auch neu positionieren und erweitert sein Portfolio um Analysefunktionen. Bei einem Ausfall von Teilen der Infrastruktur soll dann auch ersichtlich sein, welche Geschäftsprozesse davon betroffen sind.

Das notwendige branchenspezifische Wissen will sich BMC nach eigenen Angaben über eine Kooperation mit einem großen Unternehmensberater ins Haus holen. Die Verhandlungen würden in den kommenden Wochen abgeschlossen, heißt es.