Staffware baut Deutschlandgeschäft um

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Expandieren gegen die Kälte

Der Anbieter für Business Process Management Software, Staffware, lässt seinen Expansions-Absichten des vergangenen Jahres nun erste Taten folgen: Mehr Vertriebsaktivitäten im deutschsprachigen Markt mit breiterer Partnerpolitik und neuen Sales-Leuten heißt die Devise. Neue Manager in den für Staffware wichtigen Märkten Europas sollen dabei helfen. Als Deutschland-Geschäftsführer wird Tobias Rother künftig hierzulande verpflichtet, Harald Müller treibt die Geschäfte in der Schweiz.

Ziel der Vertriebs-Offensive sei es, die Marktposition zu festigen und, natürlich, weiter auszubauen. Besonders jene Branchen, in denen die Optimierung und Automatisierung von Prozessen großes Einsparungspotenzial verspricht, bräuchten hier noch viel Pflege. Das Unternehmen spricht vor allem von der Versicherungsbranche. Hier hat Staffware zwar mit Kunden wie Swiss Life und der Bayerischen Versorgungskammer gute Erfahrungen gemacht – dies ließe sich aber ausbauen, hofft Rother.

Ähnliche Geschäftschancen rechnet sich Staffware in der Finanzbranche aus. Zur Kundenliste mit Barclays, BMW Financial Services und Deutsche Asset Management sollen sich viele weitere gesellen, auch der TK-Markt scheint interessant geworden – und dafür braucht es mehr und argumentativ stärkere Vertriebler. Erste Neueinstellungen habe der Softwarekonzern bereits vorgenommen.

“Wir gewinnen immer mehr Kunden, die nicht nur von unserer Lösung überzeugt sind, sondern Staffware auch aufgrund seiner stabilen Marktmacht auswählen”, sagt Tobias Rother, Geschäftsführer der Staffware GmbH. “Diese Wechselwirkung macht Hunger auf mehr: Wir werden daraus eine echte Erfolgsspirale entwickeln.”