IBM schult sich im Supply Chain Management

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BWL alleine hilft der Industrie auch nicht

Zurück an die Unis heißt es für den IT-Konzern IBM. Zusammen mit Forschungseinrichtungen an Universitäten will das Unternehmen die eigene Produktstrategie für Supply Chain Management fortentwickeln.

Zu komplex, so hat IBM nun erkannt, ist die genaue Erfassung der Versorgungskette per Software inzwischen geworden. Von den ersten Tools wurde noch wenig erwartet – nun aber erfüllt nach unterschiedlichen Anwendererfahrungen oft nur der Spezialist i2 alle Automatisierungsanforderungen, die Großunternehmen heute stellen. Das will IBM nun nicht mehr länger auf sich sitzen lassen.

Etwas kosten darf das neue Engagement, bei dem Jungforscher und Studenten in einem eigens eingerichteten SCM-Labor für IBM tüfteln sollen, durchaus auch.

Immerhin eine halbe Million Dollar lässt sich der Riese die Grundausstattung am Eli Broad College of Business der Uni Michigan kosten. Noch im Frühjahr sollen die ersten Studenten ihre Fähigkeiten in den Dienst von Big Blue stellen. Denn – wie Stu Reed sagt, Vice President der Systems Group bei IBM: “Die Versorgungskette ist das Schlachtfeld, auf dem künftige Wettkämpfe ausgetragen werden.”