Neutrales Single Sign-On kommt auf den Teller

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Partner ranholen, um Partner überflüssig zu machen

Die Telekom-Tochter T-Systems will zusammen mit den Business-Software- und Security- Unternehmen Evidian und dem Dienstleister Steria eine herstellerübergreifende Single Sign-On-Lösung (SSO) vermarkten. Dafür haben die Unternehmen heute einen Rahmenvertrag unterzeichnet.

In die Security-Lösung fließt die Erfahrung jedes der drei Partner wie folgt ein: Evidian, ein Anbieter von SSO-Lösungen in Europa und hundertprozentige Tochter der Gruppe Bull, stellt das Basissystem. Steria integriert und adaptiert nach ersten Meldungen gemeinsam mit der T-Systems das Modul “AccessMaster SSO”. T-Systems schließlich, der Partner mit dem schätzungsweise größten Kundenstamm, will die Security-Lösung auf einer Demonstrationsplattform und Referenzumgebung an seine Kunden vermarkten.

Kunden können sich durch die Security-Lösung künftig mit einem einzigen Passwort oder aber mit einer Chipkarte in ihre IT-Infrastruktur einloggen. Die Homogenisierung und Vereinheitlichung der Autorisierung garantiert den Nutzern des Kommunikationsnetzes, etwa einem IP-basierten Intra- oder Extranet, hohe Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit sowie Kostenreduzierung.

Ausschlaggebend für die Kooperation waren für die drei Unternehmen neben der Flexibilität des Systems die bereits vorhandenen Referenzen für Lösung und Partner. Darüber hinaus haben Evidian, Steria und T-Systems bereits im Jahr 2002 erfolgreich zusammengearbeitet.