Bei SAP-Anwendern sitzt das Geld wieder lockerer

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Korken knallen in Walldorf?

Bei den SAP-Anwendern herrscht zum Jahresbeginn Optimismus bezüglich der Investitionen in die aktuelle SAP-Systemlandschaft. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der deutschen Anwendergruppe DSAG unter ihren 1100 Mitgliedern.

“Während der deutsche IT-Markt sich laut diversen Instituten nur leicht über Vorjahresniveau bewegt, planen SAP-Kunden für das laufende Jahr wohl mit höheren Investitionen”, kommentiert DSAG-Chef Alfons Wahlers die Ergebnisse der Umfrage.

Für das laufende Jahr planen 45 Prozent der SAP-Anwender mit einem höheren Investitionsvolumen in SAP-Lösungen als noch im Vorjahr. 30 Prozent der Anwender gehen von einem gleichbleibenden Investitionsvolumen aus und nur knapp 25 Prozent rechnen mit einem Rückgang.

Die Investitionen der SAP-Kunden fließen dabei in fast gleichem Maße in Beratung mit 37 Prozent, Hardware mit 33 Prozent und Software mit ebenfalls 30 Prozent.

Im Mittelpunkt steht aber deutlich die Optimierung und der Ausbau der Systemlandschaft: 18 Prozent der Befragten wollen in R/3 und 16 Prozent in R/3 Enterprise investieren. An dritter Stelle stehen Investitionen in die verschiedenen SAP-Branchenlösungen mit 12 Prozent.

“Die Kunden der SAP investieren mehr in Projekte, für die eine hohe Wirtschaftlichkeit nachgewiesen werden kann und die zur Angleichung der bestehenden Systeme beitragen. Dieser Trend kristallisiert sich in 2003 unseres Erachtens deutlich raus”, so Alfons Wahlers.