Peregrine verabschiedet sich für immer

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Sparten-Verkauf ganz schlecht verkraftet

Nur drei Monate nach dem Verkauf der erfolgreichen Abteilung rund um die Business-Software Remedy an den Softwarekonzern BMC hat Peregrine Systems, ein etablierter Service-Management-Spezialist aus den USA, weitere Schritte in die Insolvenz gemacht.

Richterin Judith Fitzgerald vom Insolvenzgericht in Wilmington (Delaware) hat die Gläubigervertreter und die Firma aufgefordert, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, meldet der New Yorker Börsen-Newsletter Dow Jones.

Von einer Schließung des Unternehmens wollen die Manager allerdings nichts wissen. Eine Stellungnahme vermittelt kämpferische Töne von “einer demnächst näher erläuterten Reorganisation”. Seitdem das Unternehmen aber im September 2002 wegen Bilanz-Unregelmäßigkeiten Gläubigerschutz beantragen musste, gab es allerdings keine genaueren Pläne dazu.

Bis zum 25. Februar haben die Streitparteien jetzt nur noch Zeit, eine gütliche Lösung auch im Sinne der Peregrine-Kunden zu finden. Dann läuft die richterlich gesetzte Frist für einen Reorganisationsplan ab und die Streitparteien müssen wieder zusammentreffen, um sich zu einigen.