Wetter-Computer soll noch präziser werden

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Katastrophenschutz durch verbesserte Rechnerleistung

Um starke Niederschläge und die Pegelstände der Flüsse genauer vorhersagen zu können, hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) seinen Supercomputer aufgerüstet: In Zukunft sollen bis zu 3000 Gigaflops, statt der bisher 1920 Gigaflops für präzisere Informationen sorgen. Das entspricht einer Kapazität von circa 30 000 PCs. Der Unix-Großrechner RS 6000/SP von IBM wurde außerdem um rund 700 auf nun etwa 2000 Prozessoren erweitert.

Bis zum Ende des Jahres will der DWD mit der Unterstützung der Bundesregierung das 7 Millionen Euro teure Projekt abgeschlossen haben. Eine Initialzündung war sicherlich die Hochwasserkatastrophe in Deutschland vom vergangenen Sommer, bei der mehrere Bundesländer nur noch “Land unter” melden konnten. Die Erweiterung des Rechners soll den Offenbacher Meteorologen zudem die Entstehung und Verlagerung von Sturmtiefs erleichtern.