Risikoanalyse-Tools finden Freunde

EnterpriseSoftware

Einsatz über den Wolken

Der Softwarehersteller R.O.S.E. Informatik GmbH aus Heidenheim bringt ein neues Flaggschiffprodukt, das Unternehmen der Luft- und Raumfahrt die täglich Rechenarbeit erleichtern soll. Rein branchenorientiert erwarten sich die Heidenheimer Umsätze bei mittelständischen Zulieferern und in Instituten.

Im Vordergrund des Produktes Rodon stehe die Simulation und Risikoanalyse sowie die Überwachung und Diagnose von komplexen technischen Systemen wie beispielsweise der Kabinenelektrik und -elektronik oder auch von Flugsteuerungssystemen, heißt es aus Heidenheim. Anhand virtueller Produktmodelle werden mittels dieser Software die Struktur und das funktionale Verhalten realer Bauteile grafisch abgebildet.

So sollen über systematisch berechnete Simulationen konkrete Aussagen über das Zusammenspiel der einzelnen Produktbauteile in den verschiedenen Betriebs- und Fehlerzuständen berechnet- und ableitbar werden. Das ideale Ergebnis: Systemsicherheit und potenzielle Ausfallrisiken werden bereits in der Entwicklungsphase systematisch analysiert und das daraus abgeleitete Diagnosewissen zur Verfügung gestellt.

Das Tool hat bereits seine Feuertaufe in der Automobilindustrie erhalten. So sei es beispielsweise bei der Erstellung des Diagnosewissens für die Onboard-Diagnose der Mercedes Benz E-Klasse und der SL-Modelle benutzt worden.