Siebel trommelt für die Nachfrage

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Aussichten besser als erwartet

Der amerikanische Software-Markt hat sich bereits stabilisiert. Mit dieser positiven Einschätzung geht zumindest der Business-Software-Spezialist Siebel an die Öffentlichkeit. Chief Financial Officer Ken Goldman sagte auf einer Technologie-Konferenz in San Francisco, die Geschäfte hätten sich nach anderthalbjähriger Durststrecke normalisiert.

Die Aussichten für das erste Quartal seien daher positiver, als zuvor eingeschätzt, heißt es. Mit Umsätzen zwischen 364 und 385 Millionen Dollar würde Siebel aber erneut leicht unter den Zahlen des vorigen Quartals liegen.

“Dort wo geplante Projekte erkennbaren Nutzen liefern, da sind die Kunden auch jetzt bereit, zu investieren”, so Goldman. Besonders Einzelhandel, Life Sciences und Automobilindustrie könnten Unternehmenssoftware in diesem Jahr stärker nachfragen. Siebel sei jetzt in einer stärkeren Position als noch im vergangenen Jahr und fasse ernsthaft Akquisitionen ins Auge.