Heiter bis wolkig: Positive Umsatzzahlen und Verlust für Siebel

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Ist Siebel übern Berg?

Trotz der verhältnismäßig schlechten Situation hat es Siebel, Spezialist für Geschäftsanwendungen, geschafft, die Analystenprognosen mit einem Umsatz von knapp 395 Millionen Dollar zu übertreffen. Im Vorjahr verzeichnete der SAP-Konkurrent noch fast 488 Millionen Dollar.

Beim Umsatz einschließlich Softwarelizenzen schreibt sich der US-Softwarehersteller 157,4 Millionen Dollar in die Bücher. Siebel selbst rechnete mit nur 135 bis 165 Millionen.

Wegen enormen Restrukturierungsaufwendungen lagen aber dennoch die Netto-Verluste bei 38 Millionen Dollar im Vergleich zu einem Gewinn von 65,9 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Immerhin verzeichnete Siebel einen Anstieg um 24 Prozent bei den Verkaufszahlen.

Zwei Jahre lang kontinuierliche Einkommensverluste hatten dazu geführt, dass 16 Prozent der Belegschaft entlassen wurden. Für das Jahr 2003 rechnet das Unternehmen nun aber wieder mit einem Umsatzwachstum von 5 Prozent.

Auch der dritte Wettstreiter um den Platz Eins, der CRM-Konzern Peoplesoft, erzielte bessere Zahlen als vorausgesagt: Mit einem Umsatz von 512 Millionen und Erlösen aus Softwarelizenzen in Höhe von 143 Millionen Dollar übertraf das Unternehmen seine eigenen Prognosen. Damit behält SAP zwei starke Rivalen.