Veritas muss Umsatzzahlen korrigieren

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Drei Jahre falsch gerechnet

Der Software-Hersteller Veritas muss Unregelmäßigkeiten in seinen Büchern zugeben. Dies hatte die US-Börsenaufsicht bereits im November festgestellt, das Ergebnis aber nicht veröffentlicht. Mehrere geschäftliche Transaktionen mit AOL Time Warner sind demnach in den vergangenen drei Jahren falsch gebucht worden.

Unter anderem muss ein Geschäft korrigiert werden, das in den Büchern bei Veritas als Umsatz verbucht wurde, in Wirklichkeit aber Lizenz- und Supportgelder in Höhe von 20 Millionen Dollar gekostet hatte, die AOL zahlte. Außerdem waren weitere 20 Millionen Dollar als Werbungskosten verbucht, die jedoch als anderweitige Ausgaben hätten in den Büchern stehen müssen.

Die Korrektur hat unter anderem zur Folge, dass Veritas seinen Umsatz im Jahr 2000 um 17 Millionen Dollar nach unten korrigieren muss, der Verlust vergrößert sich so um 7 Millionen Dollar. Trotzdem bleibt der Speicherspezialist flüssig, heißt es in einem Statement. Endgültige Zahlen sollen Ende März bekannt werden.