Anbietergerangel bei Management-Software

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Analysten streiten sich, wer die Nummer Eins wird

Um ihre Geschäftsprozesse zu integrieren und deren Pflege zu automatisieren, greifen mehr und mehr Unternehmen zu entsprechender Software. Umso dichter drängen sich denn auch die Anbieter auf dem Treppchen, die Geschäftssoftware verschiedenster Couleur für alle erdenklichen Bedürfnisse kreieren. So setzt beispielsweise der Hersteller Hyperion auf sogenanntes Business Performance Management, einen noch weitgehend unetablierten Begriff für Software, die die Leistungsfähigkeit verschiedener Anwendungen und Daten optimieren soll.

Wenig anderes als das Flaggschiffprodukt von Hyperion leistet die Suiten-Familie des Softwarekonzerns Staffware. Hier verwendet der Hersteller den Begriff Business Process Management (ebenfalls BPM abgekürzt) und legt Wert darauf, dass die Geschäftsprozesse durch automatisierten Zugang zu Informationen und Anwendungsdaten verbessert werden.

Die Marktforschungsunternehmen Bloor Research und Aberdeen Group bescheinigen jeweils einem von beiden Unternehmen den Spitzenplatz unter seinesgleichen. Auch wenn die Produktkategorien sich ähneln, soll es dennoch zwei voneinander abgrenzbare Märkte für die beiden BPMs geben, von denen der Performance-Management-Markt “stark wachsen soll”, wie Bloor Research sich ausdrückt. Aberdeen geht im Geschäftsprozess-Management etwas genauer vor. Ein jährliches Marktwachstum von über 29 Prozent bis zum Jahr 2005 lasse sogar schon auf eine drohende Konsolidierung schließen, so heißt es.