Datenbank-Leistung: NCR pfeift an IBM und Oracle vorbei

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Benchmark bringt es ans Licht

Bei dem standardisierten US-Benchmarking für Datenbanken, TPC-H, hat der Automaten- und IT-Technikkonzern NCR Teradata hervorragend abgeschnitten. Glaubt man dem Unternehmenszweig, der sich mit Data Warehousing beschäftigt, so haben sich die eigenen Produkte bei dem Test um 31 Prozent vor die vergleichbaren Produkte von IBM und um 194 Prozent vor die von Oracle gesetzt. TPC-H ist ein Benchmark, der nach der Einheit “Anfrage pro Stunde” die Verarbeitungsleistung von Decision Support Workloads in Datenbanken misst.

Dabei erzeugen viele, komplexe Anfrage die standardisierte Simulation einer echten Arbeitssituation, in der beispielsweise mehrere User gleichzeitig Informationen abrufen. Die unabhängige Prüfungsinstanz TPC überwacht und ermittelt die Testergebnisse.

Mit dem erzielten Ergebnis sieht sich NCR Teradata mit seiner Datenbank V2R5 aber nicht zwangsläufig an der Spitze. Axel Junge, Deutschlandchef bei dem US-Unternehmen meint dazu: “Der TPC-H-Benchmark kann aufgrund seiner Allgemeingültigkeit und statischen Kriterien kein hinreichendes Kriterium für die Auswahl eines Systems sein.”

Vielmehr empfiehlt er Kunden, rechtzeitig einen spezifisch auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenen Leistungstest zu fahren. Von den geschlagenen Herstellern liegt derzeit noch kein Kommentar hierzu vor.