Microsoft drückt Software gegen MPEG-4 in den Markt

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Preisschlacht mit Billig-Lizenzen

Microsoft hat sich mal wieder Ärger mit der Konkurrenz eingehandelt. Die MPEG-LA, eine Industrievereinigung von Unternehmen die Patente zu Implementierungen des künftigen MPEG-4-Standards halten, hat Microsoft heftig kritisiert.

Denn die Redmonder bieten ihre Konkurrenztechnik um rund 50 Prozent günstiger an als die MPEG-Fraktion. Die Lizenzkosten für Encoder und Decoder liegen dann nur noch bei 25 US-Cent. Damit wolle Microsoft nur die natürliche Unterstützung offener Standards torpedieren, die der Markt sonst immer vollzogen habe, heißt es bei der Vereinigung.

Nur so könnten schließlich zahlreiche Firmen problemlos zusammenarbeiten und digitale Medien besser über Plattformen hinweg anbieten. Microsoft dagegen argumentiert, eindigitaler Videorecorder mit seiner Software könne mit der gleichen Hardware etwa die doppelte Spieldauer von Videodaten speichern. Die Verbraucher sollten selbst entscheiden, welcher Lösung sie den Vorzug gäben, heißt es aus Redmond.