Best Practices: CIOs schwören auf Integration der Supply Chain

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Atempause zwischen zwei Großprojekten für Sinnvolles nutzen

Die Kommunikation mit Geschäftspartnern und Zulieferern wird den Unternehmen immer wichtiger. Deshalb stoßen viele Firmen, die ihre Supply Chain noch nicht vollständig in die Kommunikations- und Arbeitsprozesse integriert haben, schnell an ihre Grenzen. Wie wichtig das Thema ist, zeigt eine aktuelle Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Yankee Group, wonach 90 Prozent der regelmäßig befragten Unternehmen angaben, der elektronische Austausch über Unternehmensgrenzen hinweg nehme an Bedeutung stark zu.

Für die ebenfalls in den meisten Unternehmen anstehende Integration raten die Experten zu einem Ablauf in drei Schritten: Zunächst müsse der IT-Leiter oder der zuständige Verantwortliche die Fallgruben und Bremser innerhalb der Supply Chain ausfindig machen und benennen; dann folge eine Erntwicklung und Analyse von Integrationsmodellen, dies unter Einbeziehung sämtlicher, auch kulturspezifischer Aspekte; erst dann, so die Yankee Group, könne der Verantwortliche daran gehen, die möglichen Kostenfaktoren und selbstverständlich auch die Kostenvorteile zu umreißen, die sich aus einer solchen umfangreichen Integration aller Geschäfts- und Beschaffungsabläufe ergeben können.

John Derome, Programm-Manager bei der Yankee Group, erklärt den Grundgedanken hinter diesem Vorgehen: “Eine gründliche Betrachtung der Supply Chain in drei Schritten ist notwenig, um die Technik gegen ein vorhandenes Geschäftshindernis auszurichten, Implementierungshürden auszumachen, versteckte Kostentreiber zu identifizieren und die Performance allgemein zu verbessern.”