Schneller unterwegs: Laptops für Unternehmen

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Fujitsu Siemens baut leistungsfähigeren AMD-Chip ein

Advanced Micro Devices (AMD), kalifornischer Hersteller von Computer-Chips, stellt heute seinen bisher schnellsten Prozessor für Laptops vor. Der Intel-Konkurrent will damit dem Trend Rechnung tragen, dass sich mehr und mehr Datenverarbeitung auf portablen Geräten abspielt.

Außerdem gilt das Geschäft mit den portablen Rechnern als das am schnellsten wachsende Hardwaresegment. Schließlich ist mit den Chips auch noch ein höherer Gewinn zu erzielen.

Nach AMD-Angaben ist die mit Athlon XP 2200+ bezeichnete CPU ab sofort Bestandteil von Laptops aus dem Hause Fujitsu Siemens, die in Europa angeboten werden. Etwas später, aber noch diesen Monat, wollen Epson Direct in Japan und Time Computers in Großbritannien ebenfalls Portables mit diesem AMD-Chip anbieten.

In der vergangenen Woche hatte AMDs President und Chief Executive Officer Hector Ruiz auf der jährlichen Analystenkonferenz des Unternehmens in Aussicht gestellt, dass AMD im Vergleich zum 3. Quartal, das am 29. September 2002 endete, für das laufende Vierteljahr 2002 ein Umsatzwachstum von mindestens 20 Prozent erwarte.

Darüber hinaus kündigte Ruiz “aggressive Maßnahmen“ an, mit denen er den Breakeven Point im Jahr 2003 quartalsweise erheblich senken will. Darunter sind im wesentlichen Entlassungen und eine Sonderausgabe in Höhe von mehreren Hundert Millionen Dollar vor Steuern zu verstehen.

AMD schätzt die Investitionen für Kapitalgüter für 2002 auf einen Gesamtbetrag zwischen 750 Millionen und 800 Millionen Dollar. Die tatsächlichen Geschäftszahlen für das Abschlussquartal will AMD am 16. Januar 2003 bekannt geben.

Die Nummer eins im Prozessorbau, Intel, beabsichtigt, in der ersten Jahreshälfte 2003 einen Prozessor auf den Markt zu bringen, der speziell für Laptops entwickelt ist. Der Chip trägt den Codenamen Banias.