Protestwelle gegen Kabelgebühren

Management

Schüssel-Empfang wirklich eine Alternative?

Die Deutsche Telekom wird ihre verbliebenen Kabelnetze nicht los – uns handelt sich jetzt auch noch Ärger mit der alten Kundschaft ein. Fast jeder zweite Kabel-Kunde in Deutschland will möglicherweise seinen Anschluss kündigen, sollte die geplante Gebührenerhöhung zum 1. November tatsächlich kommen.

Eine Emnid-Umfrage unter 1000 Bundesbürgern kommt zu dem Ergebnis, dass 71 Prozent die Preiserhöhung um 6 Prozent ablehnen. 45 Prozent der Befragten gaben an, sie würden die monatlichen Kosten von dann 14,13 Euro zum Anlass nehmen, auf Satellitenempfang umzusteigen.

Die Kabel-Anbieter erreichen mit ihren Netzen etwa 55 Prozent der Bundesbürger. Ein Telekom-Sprecher rechtfertigte die höheren Forderungen gegenüber den Kunden mit moderner Technik und einem ausgeweiteten digitalen Programmangebot.