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Der Bankrotteur macht doch noch mal Show

Das schwer angeschlagene US-Unternehmen Global Crossing hat offenbar noch genug Reserven, um größere Projekte für die IP-Version 6 (IPv6) zu stemmen. Zwei europäische Kunden, der niederländische Internet-Serviceprovider XS4All und der spanische Zeitungsverlag El Mundo, testen nach Konzernangaben derzeit den Nachfolger für das Internet-Übertragungsverfahren IPv4.

Auch wenn die Brisanz des immer knapper werdenden Adressraums kaum bestritten wird, kommen Tests und Vorbereitungen auf allen Hard- und Softwareebenen noch immer nur schleppend voran. Die mit der aktuell überall anzutreffenden IP-Version 4 maximal darstellbare Zahl von 4,6 Milliarden IP-Adressen in öffentlich zugänglichen Netzen wird aller Voraussicht nach im Jahr 2005 erschöpft sein.

Die Erweiterung mit IPv6 gilt auch als Voraussetzung für die Einbindung von Mobilfunk, privaten Netzwerken, Peer-to-Peer-Netzen sowie für das Grid Computing. Die Ergebnisse der Global-Crossing-Tests dürften deshalb große Aufmerksamkeit finden.

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