Bild.de reitet Offensive für bezahlte Inhalte

Management

Umsatz mit der Brechstange

Der Springer-Verlag will seine Internet-Tochter bild.de im kommenden Jahr weitgehend gebührenpflichtig machen. Peter Würtenberger, Geschäftsführer des hochdefizitären Portals, schlägt damit die gleiche Strategie wie sein Partner T-Online ein.

“Wir sehen, dass die Werbung nicht genug bringt und auch nicht genug ansteigt”, sagte Würtenberger der Financial Times Deutschland. Bild.de hatte bisher nur für einzelne Angebote mit Gebühren experimentiert.

Offenbar rechnet der Verlag mit keiner besonders treuen Fangemeinde. Sollten nur 10 Prozent der bisherigen Nutzer bleiben und zahlen, wäre das für bild.de schon ein Erfolg, rechnet Würtenberger vor.