SCM-Werkzeug wird hybride

Management

Do-it-yourself und gleichzeitig Full-Service

Die Anwendungen für Supply Chain-Management (SCM) müssen künftig mehr können, um die wachsenden Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen. Dabei soll weder der Full-Service-Ansatz, bei dem der Kunde möglichst wenig tun muss und viele Funktionen vorgegeben sind, noch der Ansatz, der den Kunden viel Entscheidungsspielraum lässt und daher für Spezialisten geeignet ist, unterliegen. Im Gegenteil: Man müsse sich von dem Gedanken, dass beide Tools sich gegenseitig ausschließen, verabschieden und Werkzeuge anbieten, die beide Spielarten beherrschen. Dazu rät Tim Manahan, Analyst bei Aberdeen Group.

“Wir bewegen uns auf ein hybrides E-Sourcing-Modell zu”, erklärte er gegenüber dem US-Medium E-Commerce Times. Und dafür benötigten die Unternehmen das passende Werkzeug. So müssten sich auch die Anbieter umstellen. Hochspezialisierte Anbieter wie Ariba, die allein Software zum autonomen Bestellvorgang für Spezialanbieter vertreibe, werde es in dieser Form bald nicht mehr geben. Andererseits seien auch die Tage des breiten Produktportfolios von Anbietern wie E-Breviate gezählt, der Software für umfassende Dienste inklusive vollständiger Datenanalysen und Services vertreibe. Manahan sagt: “Beide Welten müssen zusammenwachsen.”