Internet-Shopper bleiben auch zu Weihnachten spendabel

Management

Trotz Euro wird Geschenkbudget nicht verringert

Im Jahr der Euro-Einführung wollen die deutschen Internet-Nutzer beim Weihnachtseinkauf spendabel bleiben. Das durchschnittliche Budget beträgt 96 Euro pro Person, die beschenkt werden soll. Das fanden die Marktforscher von Emnid bei einer repräsentativen Studie im Auftrag des Online-Händlers Amazon.de heraus. Am großzügigsten fallen mit 178 Euro die Geschenke für den Partner aus, direkt danach folgen die Kinder mit 151 Euro.

Drei Monate vor der diesjährigen Bescherung sind 41 Prozent der Deutschen Online-Nutzer der Meinung, dass sie trotz Euro-Umstellung gleich viel für ihr Geld bekommen. Sie verringern ihr Geschenkbudget nicht. Acht Prozent wollen sogar mehr für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Mehr als die Hälfte aller Befragten will sich selbst eine Freude machen und hat dafür durchschnittlich 169 Euro eingeplant.

Allerdings brachten die Marktforscher auch ans Licht, dass 64 Prozent aller Beschenkten mit dem Inhalt ihrer Päckchen nicht zufrieden sind. Ein großer Prozentsatz tauscht die Geschenke nach den Feiertagen um, rund acht Prozent verkaufen sie im Internet.

Übrigens: Genervt sind 91 Prozent der Befragten vom Gedränge in Einkaufsstraßen und an Ladenkassen, den hohen Preisen und unfreundlichen Verkäufern. Darum kauft schon rund ein Drittel aller Internet-Nutzer die Weihnachtsgeschenke online – dabei sind mehr Ostdeutsche als Westdeutsche und fast gleich viele Männer und Frauen im Netz.

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