Pixelpark-Gründer verkauft seine Aktien

Management

Spekulationen auch um Großaktionär Bertelsmann

Der Gründer und Alleinvorstand des angeschlagenen Berliner Internetdienstleisters Pixelpark, Paulus Neef, will seine Aktien verkaufen. In einem ersten Schritt hat Neef das Stimmrecht an seinen Pixelpark-Aktien an das Bankhaus Sal. Oppenheim übertragen, wie aus einer Mitteilung über meldepflichtige Wertpapiergeschäfte hervorgeht. Zugleich räumte Neef dem Bankhaus eine Kaufoption hinsichtlich seiner Aktien ein.

Seit Tagen halten sich Spekulationen, dass der Mehrheitseigner Bertelsmann sein Pixelpark-Engagement aufgibt. Die Pixelpark-Aktie notiert inzwischen unterhalb von einem Euro. Branchenbeobachter vermuten, dass sich Neef allmählich zurückzieht. Eine Pixelpark-Sprecherin dementierte das aber. Neef selbst, der Pixelpark 1991 gegründet und im Oktober 1999 an den Neuen Markt gebracht hatte, wollte sich nicht äußern. Neef hielt zuletzt 17,7 Prozent der Aktien, Bertelsmann ist mit 60,3 Prozent beteiligt.

Die Aktie von Pixelpark befindet sich unterdessen weiter im Sinkflug. Nach Bekannt werden der Verkaufspläne lag das Papier am Donnerstag gegen den Trend am Neuen Markt im Minus. Pixelpark notierten zu Handelsbeginn bei 0,91 Euro mehr als 4 Prozent unter dem Niveau des Vortages.

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