Weisse Flecken in der Landkarte der Reiseveranstalter

Management

Online-Aktivitäten der Reisebranche sind unzureichend

Das Online-Angebot der Reisebranche schöpft das E-Sales-Potenzial nicht annähernd aus. In Leistungsniveau und Umsetzungsqualität erreichen die Portale der Reiseanbieter nicht einmal den Durchschnitt.

Das ist die Quintessenz einer Studie des IT-Beratungsunternehmens Cambridge Technology. Die Reisebranche müsse ihre Websites ausbauen und besser auf die Kundenbedürfnisse zuschneiden, raten die Gurus von Cambridge.

Das Unternehmen hat 18 Reiseanbieter aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA unter die Lupe genommen. Fluggesellschaften waren ebenso vertreten wie Bahn und Nahverkehr. Auch eine Reihe von Online-Agenturen waren mit von der Partie. Kriterien bei der Bewertung waren das Leistungsangebot und die Umsetzung.

Am besten schnitt das Portal der Lufhansa, LH Infoflyway ab. Sowohl Funktionalität als auch die Bedienbarkeit wurden von Cambridge mit “zufrieden stellend” benotet. Doch von den 18 bewerteten Angeboten fanden nur sechs die Gnade der Tester und wurden zumindest mit durchschnittlich bewertet. Dazu gehörten die Deutsche Bahn, Opodo und der kalifornische Nahverkehrsanbieter BART.

Die Online-Agenturen eBookers und Travelocity konnten dagegen weniger überzeugen. Über die Internet-Aktivitäten der Billigflieger Germania, Deutsche BA, Buzz und Ryan Air deckt Cambridge gnädig den Mantel des Schweigens, ebenso wie über das Nahverkehrsangebot der Großräume Frankfurt, Berlin und Zürich.