BDI macht mobil gegen GEZ-Gebühr für PC und Handy

Management

“Schwanz darf nicht mit dem Hund wedeln”

Gegen eine Ausweitung der Rundfunkgebühr auf UMTS-Handys wendet sich der Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) in einer aktuellen Stellungnahme. Die entsprechenden Pläne von ARD und ZDF bezeichnet Carsten Kreklau, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI als “schweres Hemmnis für den Aufbau einer modernen Mobilfunk-Infrastruktur in Deutschland”.

Der Verbandsfunktionär moniert konkret, dass durch Gebühren auf multimediafähige Geräte wie PCs oder UMTS-Handys die Planungsgrundlagen von UMTS-Anbietern in Frage gestellt würden.

“Nur weil die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nun ebenfalls Internetdienste anbieten, können sie plötzlich nicht von Unternehmen und Bürgern verlangen, alle internetfähigen Endgeräte mit der Zwangsabgabe Rundfunkgebühr zu belegen, so Kreklau.

Aufgrund der Konvergenz von Rundfunk, Telekommunikation und Internet fordert der Verband eine umfassendere Reform der Medienordnung.

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