Microsoft beugt sich verwirrten Anwendern

Management

Umstrittenes Lizenzmodell zu Fall gebracht

Die Pläne des Softwaregiganten Microsoft, seine Office-Suite XP auf Abonnementbasis zu lizenzieren, dürften der Vergangenheit angehören. In den Testmärkten Frankreich, Australien und Neuseeland hatte sich gezeigt, das die Kunden das neue Modell als verwirrend empfanden.

Microsoft hatte zunächst angekündigt, die Abo-Lizenzen weltweit einzuführen. Nun musste sich der Redmonder Konzern dem Wunsch seiner Geschäftspartner beugen. Das Modell sei offenbar zu unverständlich gewesen, räumte das Unternehmen nun ein.

Der australische Microsoft-Manager Tony Wilkinson sagte dazu, zwar würden die Kunden Abonnements als nützlich beim Kauf von Software empfinden: “Sie sind aber nicht bereit, den gesamten Prozess zu akzeptieren.”