Der I-Mode-Pionier hadert mit UMTS

Management

Ohne Kunden- keine Geldströme

Der japanische Mobilfunkanbeiter NTT Docomo klagt über fehlende UMTS-Kunden. Bis zum Ende des Geschäftsjahres im kommenden März hatte das Unternehmen mit 1,38 Millionen 3G-Kunden gerechnet. Bis Ende Juli sollen sich nach einerm Bericht der Financial Times Deutschland allerdings nur 127 400 Nutzer für den Service entschieden haben.

Realistischerweise macht Docomo aber die Schuldigen nicht nur bei den Endgeräteherstellern aus, deren Geräte wegen des enormen Energiebedarfs zudem noch immer über zu kurze Bereitschaftszeiten verfügen. Auch die geringe Netzabdeckung soll an der Misere schuld sein.

So decke das Netz in Japan erst 70 Prozent der Fläche ab. Bis Ende März, wenn die selbst gestellte Uhr abläuft, wünscht sich Docomo-Präsident Keiji Tachikawa eine 90-prozentige Abdeckung.