Apple wünscht ein Rendezvous – mit Open-Source

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Macs auf der Suche nach Kommunikationspartnern

Im kommenden Monat will Computerbauer Apple der Open-Source-Gemeinde eine Technik vorstellen, die die Bezeichnung Rendezvous trägt. Diese erlaubt, Komponenten eines Netzes automatisch aufzuspüren.

Rendezvous ist Bestandteil des gerade erschienenen Macintosh-Betriebssystems OS X 10.2. Die Technik soll dazu beitragen, das File-Sharing und Drucken im Netz zu vereinfachen. Darüber hinaus dient sie dazu, auch andere Kommunikationsaufgaben wahr zu nehmen.

So nutzt Apple das bislang proprietäre Verfahren in seinem Programm I-Chat. Dieses erlaubt Anwendern zu sehen, wer sonst noch am Netz hängt und wer bereit ist für ein Online-Schwätzchen.

Außerdem soll sich Rendezvous ab kommendem Jahr in I-Tune wiederfinden. Dieses Produkt ist für Anwender gedacht, die Mac-Anwendern erlaubt, gestreamte Musik-Dateien auf andere im Netz befindliche Computer zu speichern.

Mit einem veröffentlichten Source-Code hofft Apple auf eine weitere Verbreitung seiner Technik. Geräte, die damit ausgestattet sind, bekämen automatisch ein Stückchen Kompatibilität zu den Apple-Rechnern mitgeliefert.

Doch durch ein bloßes Veröffentlichen dürfte dieses Ziel nicht unbedingt zu erreichen sein. Das scheint auch den Mac-Produzenten klar zu sein. Sie wollen mit Open-Source-Programmierern bei der Entwicklung ihrer Produkte zusammenarbeiten.