Auch Yahoo kämpft mit Stellenmarkt-Flaute

Management

Garantiert richtige Strategie? Fehlanzeige!

Der Internet-Dienstleister Yahoo steuert mit seinem Online-Job-Service Hotjobs offenbar in größere Probleme hinein. Auch wenn das Unternehmen mit dem Pionier-Image seine Abhängigkeit vom Werbegeschäft auf 60 Prozent seiner Umsätze drücken konnte, entwickelt sich die Tochter nicht so wie gewünscht. Yahoo hatte Hotjobs erst vor sechs Monaten übernommen.

Seitdem klagen nicht nur die Tageszeitungen über einen bisher beispiellosen Einbruch auf dem Stellenanzeigen-Markt. Analysten wie James Preissler von Investec geben der Online-Vermittlung von offenen Positionen auch auf absehbare Zeit keine großen Wachstumschancen.

Während Hotjobs anfangs noch so viel Gewinn für Yahoo abwerfen konnte, dass das Minus aus dem allgemeinen Werbegeschäft sogar aufgefangen werden konnte, schrumpfen die Einnahmen nun auf breiter Front. Obwohl Yahoo inzwischen 1 Million zahlende Nutzer für sich reklamiert, wird in der Branche eifrig über die sich anbahnenden Finanznöte spekuliert.

Auch der Konkurrent TMP Worldwide musste die Ziele für seinen erfolgreichen Job-Dienst Monster.com zurückschrauben. Die gedrückte Stimmung drückte Yahoos Aktienkurs zuletzt um 15 Prozent nach unten.