Regulierer Kurth bricht Lanze für UMTS

Management

Für die teuren Lizenzen sei man aber nicht verantwortlich …

UMTS-Mobilfunkdienste werden nach Einschätzung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post langfristig erfolgreich sein. “Ich gehe davon aus, dass in zehn Jahren aus den UMTS-Diensten etwas geworden ist”, sagte der Präsident der Behörde, Matthias Kurth, der Süddeutschen Zeitung.

Kurth erinnerte daran, dass vor zehn Jahren noch keiner geglaubt hätte, dass fast alle Deutschen einmal mit einem Handy telefonieren würden. Vor zwei Jahren waren in einer spektakulären Auktion sechs UMTS-Lizenzen für insgesamt rund 50 Milliarden Euro an T-Mobile, Vodafone, E-Plus, O2 (früher: VIAG Interkom) sowie Mobilcom und Telefonica/Sonera (Quam) vergeben worden.

Kurth bezeichnete die UMTS-Kosten zwar als exorbitant. Doch dafür könne man weder die Regulierungsbehörde noch das Versteigerungsverfahren verantwortlich machen.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen