Augen auf beim Automationssoftware-Kauf

Management

Das kleine Einmal-Eins an Testfragen

Automation von IT-Prozessen, insbesondere von Netzwerk-Administrationsaufgaben, ist derzeit en vogue. Das Marktforschungs- und Beratungshaus Hurwitz Group empfiehlt den Anwendern jedoch zweimal hinzuschauen, wenn sie die Einführung von solchen Helferprogrammen überlegen.

Das Unternehmen stellt eine kleine Auswahl an Fragen für den Check-up zur Verfügung.

– Welchen Automationsgrad unterstützt eine so genannte Automation-Engine, was genau deckt sie ab und auf welchem Code basiert sie?

– Gibt es Möglichkeiten, das Produkt mit anderen Automatismen wie dem Active Directory von Microsoft zu integrieren?

– Wie umständlich ist es, die Engine zu bedienen, sie zu konfigurieren und die Einstellungen zu ändern?

– Auf welche Weise soll die Automatisierung erfolgen – Event-gesteuert, Richtlinien folgend oder durch die Festlegung von Grenzen?

– Lässt sich von vorneherein sagen, welche Effekte der Automatismus auf die gesamte IT-Infrastruktur hat?

Sollte ein Hersteller diese Fragen nicht zureichend beantworten können, sei das mit Sicherheit ein Zeichen dafür, dass er zu kurzsichtig denkt. Sein Produkt sollte aus der engeren Wahl fallen, raten die Experten der Hurwitz-Group.