Börsenaufsicht weitet Untersuchung bei AOL Time Warner aus

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Weitere Enthüllungen befürchtet

Die US-Börsenaufsicht SEC hat ihre Untersuchung der Bilanzierungsmethoden von AOL Time Warner ausgeweitet. Das Unternehmen hatte am Mittwoch eingeräumt, den Umsatz der Internetsparte AOL zwischen Herbst 2000 und Sommer 2002 um möglicherweise 49 Millionen Dollar aufgebläht zu haben.

Dies hätten interne Recherchen ergeben, teilte der Konzern mit. Die Prüfung dauere noch an. Die Börsenaufsicht und das Justizministerium hätten laut Financial Times aber Zweifel geäußert, dass dies die letzte schlechte Nachricht von AOL zu den eigenen Bilanzen sei.

Das Eingeständnis kam nur wenige Stunden vor Ablauf der Frist, zu der große US-Unternehmen ihre Bilanzen beeiden mussten. Trotzdem bestätigte AOL-Time-Warner-Vorstandschef Richard Parsons die Richtigkeit seines Zahlenwerks.