Web Services: Systemhäuser fahren im Windschatten der Großen

Management

Keine Chance für Alternativen

Die führenden Web-Services-Produkte stammen aus den großen Häusern Microsoft, IBM und Oracle. Und in klammen Krisenzeiten lässt sich niemand gern auf Experimente ein.

Daher scheinen sich die weltweit führenden Systemhäuser in Sachen Web Services nur auf die bekannten Marken Dotnet, Websphere und die Oracle-Produkte einzulassen. Das hat eine aktuelle Studie der Gartner-Group-Marktforscher ergeben.

So gebe es nach Aussage von Studienautor Michele Cantara einen “deutlichen Unterschied zwischen den Top drei oder Top vier und dem, was Systemintegratoren und Systemhäuser einzelnen Kunden als Zusatzangebot unterbreiten wollen”. Der Principal Analyst weist darauf hin, dass sich beispielsweise 58 Prozent der Befragten dafür entschieden hätten, die Microsoft-Lösung zu den ersten drei zu rechnen.

40 Prozent entschieden sich für IBMs Produkt- und Lösungsreihe und 31 Prozent waren bereit, in Oracle als eines der wichtigsten Angebote zu investieren, wenn es um die Bereitstellung entsprechender Technik und des dazu passenden Wissens der Mitarbeiter gehe.

Cantara beobachtet: “Es gibt hier bereits jetzt eine sich immer weiter öffnende Schere zwischen den großen Anbietern und Produkten, die nur auf Kundenwunsch beachtet werden.”