Suns Zukäufe vor den N1-Karren gespannt

Management

Speicherung bleibt ein Minenfeld

Der Zukauf von Pirus Networks und dem Virtualisierungssoftware-Anbieter Terraspring soll helfen, Suns N1-Strategie anzukurbeln. Dafür wurden die jeweiligen Produkte der übernommenen Firmen bereits in die angelaufenen Pilotprojekte bei ausgesuchten Kunden eingebaut. So soll der Gedanke schneller realisiert werden, Datenzentren “der neuen Generation” aufzubauen, wie sich Sun-Produktstratege Ingo Frobenius einmal ausdrückte.

Abgesehen von den N1-tauglichen Blade-Servern, die bereits Ende dieses Quartals auf die Beine kommen sollen, seien neue Produktversionen der beiden genannten Unternehmen geplant. Terraspring soll dabei die Virtualisierungssoftware beisteuern.

Virtualisierung nämlich, ist nach den Plänen des Managements einer der Hauptpfeiler der N1-Strategie. Softwareseitig kommen dann noch Pooling-Funktionen hinzu, komplexe Speicheraufgaben, Policy-Automation-Tools und Provisioning-Werkzeuge, die Sun nach bisherigem Stand der Informationen selbst bauen will.

Die Pirus-Spezialiäten sollen ebenfalls noch in diesem Jahr in den ersten Projekten auf Herz und Nieren geprüft werden und liegen bereits, wie es heißt, in N1-Versionen vor. Ein Pirus-Switch, der besonders gut heterogene Speichersystemteile über Fibre Channel oder Ethernet-over-IP verbindet, soll eines der Herzstücke eines fertigen N1-Datenzentrums werden.

Steve McKay, Suns Vice President für den Bereich N1, erklärt gegenüber US-Medien, warum: “Speicherung ist heutzutage eine schwierige Sache. Es ist uns zwar gelungen, mit der Teradata-Software einige Ziele der Virtualisierung zu erreichen, aber erst der Pirus-Switch fügt die notwendigen kraftvollen und schnelleren Taktraten hinzu.”