Karstadt-Konzern setzt Website mächtig unter Dampf

Management

Hier sprudeln immer mehr Euro in die Kassen

Der Einzelhandelskonzern Karstadt-Quelle hat sein Online-Geschäft im vergangenen Jahr deutlich ausweiten können – und das, obwohl das Jahr 2002 als das bisher schwierigste für den deutschen Einzelhandel gilt. Der Umsatz über die Websites von Karstadt, Hertie, Quelle und Neckermann nahm um 53 Prozent zu und erreichte nach Unternehmensangaben 1,2 Milliarden Euro.

Das sind immerhin 7,6 Prozent des Gesamtumsatzes von 15,8 Milliarden Euro. Damit hat der Konzern insgesamt nicht 3 Prozent weniger Geschäft gemacht, sondern muss nur ein Minus von 1,7 Prozent verbuchen. Vor Abschreibungen soll ein Gewinn von 250 Millionen Euro bleiben.