Konica-Minolta: Fusion verschmilzt Produkte nur teilweise

Management

Jeder macht weiter, was er am besten kann …

Die am 7. Januar unterzeichnete Fusionsvereinbarung der beiden japanischen Film- und Büromaschinenkonzerne Konica und Minolta nimmt erste konkrete Formen an. So sollen die Einzelmarken für die Verkaufsschlager jeweils erhalten bleiben. Filmprodukte heißen weiterhin Konica, Fotogeräte weiterhin Minolta.

Für alle anderen Produkte, gerade auch im Kopierer- und Scannerbereich soll die Bezeichnung “Konica Minolta” gelten. Ab Oktober heißt auch die Firma offiziell so. Etwa 4000 Stellen soll die Fusion beide Unternehmen kosten.

Die Fusion gilt als bereits seit langem absehbar. Gerade für die genannten Geschäftskundenangebote besteht bereits seit einigen Monaten eine enge Entwicklungsvereinbarung zwischen den Firmen. So wurde gemeinsam eine Lösung entwickelt, die es Kunden ermöglicht, im professionellen Bereich Bilddaten zu scannen und zu sortieren.