Video on Demand verpufft

Management

Nicht nur technische Probleme bremsen

Die Technik Video-on-Demand (VoD), einst belächelt als technisch unmöglich, weil gleichzeitig unendliche Datenmengen in Bewegung gehalten werden müssen, mausert sich langsam. Jedoch ist allein für den europäischen Markt nicht vor dem Jahr 2005 mit ersten brauchbaren Anwendungen zu rechnen, meint das Marktforschungsunternehmen Forrester Research.

Die Kosten für die Marktreife der Technik, sowie rechtliche Unklarheiten, wenn es um den Inhalt geht, der transportiert und empfangen werden soll, seien neben der wirtschaftlichen Situation die größten Bremser. So soll auch eine wieder steigende ökonomische Dynamik zum Geburtshelfer werden.

Nebenbei soll Video-on-Demand auch dem TK-Markt in Europa zugute kommen. Hellen K. Omwando, Analystin bei Forrester, sagt dazu: “Die ersten Feldversuche zeigen bereits, dass VoD die Kundenabwanderung bremsen kann, somit die Einkünfte pro Nutzer ankurbelt – und das hilft direkt den schuldengebeutelten TV- und TK-Betreibern in Europa.”