IBM wirft Berater zusammen

Management

Noch keine Rede von Stellenkürzungen

Der Computerkonzern IBM richtet nach der Übernahme der Beratungssparte von Price Waterhouse Coopers (PwC) sein Service-Geschäft in Deutschland neu aus. Die bisherige IBM Unternehmensberatung GmbH mit Sitz in Hamburg und 340 Management-Beratern wird zum 1. Januar 2003 in das neue globale Geschäftsfeld Business Consulting Services integriert. Das geht aus einer Firmenmitteilung hervor.

IBM behauptet nun, die “größte Unternehmensberatung der Welt” zu besitzen. Sie decke unter anderem Dienstleistungen für Strategie, Prozesse, Informationstechnologien, E-Business und Outsourcing ab. Je 30 000 Mitarbeiter von IBM und PwC Consulting seien dort beschäftigt. Verantwortlich für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Teile Osteuropas ist Peter Spix, ein früherer Geschäftsführer von PwC Consulting. Ein Stellenabbau ist aber nach den bisherigen Angaben nicht geplant. IBM hatte den Konkurrenten erst dieses Jahr für 3,5 Milliarden Dollar übernommen.