Microsoft-Herausforderer: Security-Firma Intertrust hat neue Besitzer

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Philips und Sony werfen den Fehde-Handschuh

Die Elektronikkonzerne Sony und Philips wollen gemeinsam das bislang unscheinbare US-Security-Unternehmen Intertrust übernehmen. Für 453 Millionen Dollar, ein trotz der Wirtschaftssituation vergleichsweise geringer Betrag in der Branche, geht das Unternehmen aus dem Staate New York an die japanisch-niederländische Partnerschaft.

Damit, so scheint es, könnte ein Gegengewicht zu Microsofts Urheberrechts- und Digital Rights Management-Technik entstehen. Auf diesen Märkten bietet schließlich auch Intertrust seine Produkte an.

Die Übernahme setzen Branchenkenner auch in Zusammenhang mit Macrovision. Der weltweit derzeit führende Anbieter von entsprechenden Software-Suites und Services vor allem für die Film- und Fernsehbranche hatte sich erst letzte Woche vergrößert und den kleineren Konkurrenten Midvar zugekauft.

Die Übernahme von Intertrust durch die genannten Konzerne teilt den Markt demnach bald völlig neu auf.