SAP erweitert xApps-Palette

Management

Kunden träumen immer heftiger von Integration

Der Softwarekonzern SAP wird die Palette der xApps erweitern. Das sind nach Unternehmensangaben Softwareanwendungen, die auf bestehenden, heterogenen IT-Landschaften aufsetzen und bereichsübergreifend Geschäftsprozesse unterstützen sollen.

Partnerunternehmen wie Accenture, Cap Gemini Ernst & Young, Deloitte Consulting und BearingPoint seien bereits Kunden und nutzten die Anwendungen für branchenspezifische Prozessintegration, melden die Unternehmen. Als Beispiel nennen sie die xApp-Anwendung Visual Information for Plants (xVIp). Das kanadische Energieunternehmen Transalta setze die Lösung ein, um seine Kraftwerksanlagen zu visualisieren und die Steuerung von Betrieb und Wartung durchgängig zu verwalten.

Noch im Dezember soll mit SAP xApp Resource and Program Management (SAP xRPM) eine weitere xApp-Lösung auf den Markt kommen. SAP xRPM erlaube die bereichsübergreifende Koordination von Projekten und die entsprechende Ressourcenplanung. Nächstes Jahr soll dann SAP xApp Product Definition (SAP xPD) zur Prozessoptimierung in der Produktentwicklung folgen.

SAP-Vorstandsmitglied Shai Agassi dazu: “xApps bilden eine neue Kategorie vorgefertigter Geschäftsanwendungen, die gezielt übergreifende, innovative Prozesse unterstützen.” Er legt wert darauf zu betonen, dass die Marktreife nur mit Hilfe der Entwicklungspartner aus Anwenderunternehmen zu erreichen sei.