IBM gewinnt das Rennen um J. P. Morgan

Management

Erzrivale EDS hat das Nachsehen …

Das Bankhaus J.P. Morgan Chase hat angekündigt, mit dem Softwarekonzern IBM in Verhandlungen über einen Technologievertrag im Wert von 5 Millionen Dollar einsteigen zu wollen.

Der Deal soll nach Angaben des Wall Street Journal über sieben Jahre laufen. Geplant ist, dass IBM weltweit sämtliche Aktivitäten für die Computertechnologie von J.P. Morgan übernimmt. So soll sich der Konzern unter anderem um die Handels- und Sicherheitsprozesse kümmern. Das Bankhaus will mit diesem Outsourcing seine eigenen Investitionen in Technologie reduzieren.

Beobachter meinen dazu, dass der Deal ein großer Gewinn für IBM sei – und ein Schlag ins Gesicht für IBMs großen Rivalen EDS, der zunächst als Partner von J. P. Morgan im Gespräch war. Es ist nicht der erste Rückschlag für EDS: Vergangene Woche zog Procter & Gamble einen 8-Millionen-Deal mit dem Softwarehaus zurück, wonach EDS die Backoffice-Aktivitäten hätte übernehmen sollen.