EDS streicht massenhaft Stellen

Management

Dienstleistungsbranche zwischen Hoffen und Bangen

Der amerikanische IT-Dienstleistungskonzern EDS kann durchaus auch selbst eine große Enttäuschung basteln, ohne sie seinen Lieferunternehmen wie dem TK-Konzern Worldcom und dessen Pleite in die Schuhe schieben zu können. So weist das Unternehmen im abgelaufenen Quartal zwar noch immer einen Gewinn aus – im Jahresvergleich ist der mit 86 Millionen Dollar allerdings wesentlich geringer ausgefallen.

Vor einem Jahr waren es noch 212 Millionen Dollar. Auch der Umsatz sei um 2,7 Prozent gefallen, sagte CEO Richard Brown vor Analysten.

Nun sollen 5500 Stellen gestrichen werden, um insgesamt 75 Millionen Dollar auch tatsächlich im Jahr 2003 effektiv einsparen zu können. Die Nummer zwei hinter dem Alleskönner IBM im Bereich Beratung, Services und Outsourcing will diese Massenentlassung mit knapp 1000 blauen Briefen einläuten. Diese sollen noch vor Weihnachten verschickt werden.