Zentralisierung gewinnt: Deutsche Flugsicherung verbessert Monitoring

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Ein feinmaschiges Netz soll Katastrophen verhindern

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) verbessert ihre Radarstationsüberwachung mit einem hochverfügbaren, zentralen Fernwirksystem. Die Zentrale in Langen wird dafür mit dem System MaC/S ausgestattet, das nicht nur die zentrale Überwachung, sondern auch das Steuern der knapp 30 bundesweit verteilten Radarstationen im zivilen Luftverkehr ermöglichen soll. Bislang waren dafür fünf dezentrale Wartungsstützpunkte zuständig.

Der IT-Dienstleister Steria, der das System entwickelt und den Millionenauftrag an Land gezogen hat, will den Aufbau innerhalb von zwei Jahren realisiert haben. MaC/S verbinde die Wartungsstützpunkte über das DFS-eigene Netz mit dem zentralen Serversystem; es erlaube nicht nur die zentrale Sicht und Steuerung der täglich bis zu 8000 Flugbewegungen. Steria meldet, es könnten gleichzeitig neue Techniken der Radaraufrüstung, wie der Transponder-Modus Common Mode S, integriert werden.