Ebay geht’s blendend

Management

Auktions-Chefin Whitman will weiter wachsen

Dem Internetauktionshaus Ebay können die wirtschaftlichen Widrigkeiten offenbar nichts anhaben. Firmenchefin Meg Whitman stellte in San Jose einen Umsatzsprung zum Jahresende in Aussicht. Bis 2005 soll sich das Geschäft mit Auktionen und angeschlossenen Dienstleistungen ihrer Prognose zufolge noch einmal verdoppeln.

Dabei setzt Whitman vor allem auf die Tochterunternehmen außerhalb des Stammlands USA. Während momentan 26 Prozent der Einnahmen im Ausland sprudeln, soll in drei Jahren schon die Hälfte der Einnahmen von dort kommen.

Ebay werde außerhalb der USA überproportional wachsen, so Whitman. In der Bundesrepublik hat sich die Kundenzahl nach Unternehmensangaben allein im vergangenen Jahr glatt verdoppelt. Ebay ist im Moment in 27 Ländern weltweit vertreten.