SAP SI steigert Umsatz und bremst trotzdem

Management

Außerdem Vorstandswechsel

Das Software-Beratungshaus SAP Systems Integration (SAP SI) hat im dritten Quartal den Konzernumsatz um 7,3 Prozent zum Vorjahr auf 73,3 Millionen Euro gesteigert. Der Stellenabbau werde aber weiter fortgesetzt, teilte die SAP-Tochter in Dresden mit.

Zum Jahresende sollen im Konzern weniger als 1700 Mitarbeiter beschäftigt sein. Auch Vorstand Ulrich Assmann will das Unternehmen zum Jahresende verlassen. Zum Jahresbeginn soll ein eventueller Nachfolger präsentiert werden.

SAP SI erwarte keine kurzfristige Erholung der Konjunktur, so Finanzvorstand Joachim Müller. “Besonders in unserem Segment rechnen wir auf Grund von Aussagen der Analysten nicht vor dem zweiten Halbjahr 2003 mit einer Verbesserung der Situation.”

Auch nach der Auflösung des NEMAX werde der Konzern unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung an der Börse gelistet bleiben. SAP SI werde eine Aufnahme in das so genannte Prime Segment beantragen, sagte Müller. Das Unternehmen erfülle bereits jetzt alle Voraussetzungen.