KPN erreicht Gewinnzone

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Schaukelpartie zu Ende?

Der niederländische Telekom-Konzern KPN hat im dritten Quartal 2002 den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Das Unternehmen legte am Freitag einen Reingewinn von 68 Millionen Euro vor.

Im Vorjahresquartal war noch ein Minus von 231 Millionen Euro angefallen. Der Umsatz ging um rund drei Prozent auf 3,06 Milliarden Euro zurück.

Das Unternehmen hat seine Schuldenlast auf 13,9 Milliarden Euro verringert. “Es hat sich ausbezahlt, dass wir früh den Schwerpunkt auf Cashflow und Schuldenabbau gelegt haben”, kommentierte KPN-Chef Ad Scheepsbouwer. Ende des Jahres sollen vom einstigen Schuldenberg von 23,2 Milliarden Euro (Anfang 2001) noch maximal 13 Milliarden übrig sein, kündigte er an.

Der Umsatz im Gesamtjahr werde voraussichtlich zwei Prozent geringer sein als 2001. Für das Gesamtjahr erwartet Scheepsbouwer jetzt eine Verbesserung des Betriebsergebnisses um mindestens 18 Prozent, nachdem früher ein Plus von 14 Prozent angepeilt worden war.

An der Amsterdamer Börse stieg der Kurs der KPN-Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen um 6 Prozent auf 6,60 Euro.