Sonderbelastungen in Millionenhöhe erwarten AMD

E-GovernmentManagementRegulierung

Chiphersteller stöhnt auf

Die angekündigte Umstrukturierung mit dem Abbau von 2000 Stellen wird beim amerikanischen Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) allein im Schlussquartal 2002 zu Sonderbelastungen von 300 bis 600 Millionen Dollar führen. Dies teilte AMD am Montag mit. Die Stellenstreichungen betreffen rund 15 Prozent der Gesamtbelegschaft.

AMD wird außerdem Einkommenssteuerbezogene Sonderbelastungen von 263 Millionen Dollar verbuchen. AMD erwartet somit Nachsteuerbelastungen von insgesamt 563 Millionen Dollar bis 863 Millionen Dollar. Die Gesellschaft wird ihre Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2002 am 16. Januar vorlegen.

AMD leidet unter dem harten Konkurrenzkampf mit dem Branchenführer Intel, unter der schwachen Lage des Computermarktes und unter firmeninternen Problemen. In der Vorwoche hatte das Unternehmen angekündigt, dass die Kosten im Jahr 2003 um 350 Millionen Dollar gesenkt werden sollen. Die Entlassungsaktion sei Teil dieser Strategie.