Tausende müssen bei Xerox gehen

E-GovernmentManagementRegulierung

Massenentlassungen nehmen bald ein Ende

Der Druckerhersteller Xerox wird über die nächsten drei Monate hinweg 3,4 Prozent seiner Angestellten entlassen. Dabei handelt es sich um insgesamt 2400 Mitarbeiter, vorwiegend aus den Bereichen Verwaltung, Marketing und Entwicklung. Kosten wird das den Bürogeräte-Riesen vorerst 400 Millionen Dollar an Restrukturierungsgebühren und Abfindungen.

Mit eingerechnet in die Zahl der Stellenstreichungen sind allerdings die 750 Arbeitsplätze, die das Unternehmen vor zwei Wochen gekippt hatte. Im vergangenen Jahr hatten bereits 15 000 Angestellte den blauen Brief erhalten.

Xerox war damit aber einer der ersten Großkonzerne, die in diesem Umfang Stellen gestrichen hat. Erst später folgten Unternehmen der “klassischen IT” wie Halbleiterhersteller und Computerfirmen.

In amerikanischen Analystenkreisen zeigte man sich zwar von den angekündigten neuen Kosten erschreckt – veranschlagt waren für die neuerliche Restrukturierung zunächst 100 Millionen Dollar – aber insgesamt gelassen. Die Stellenstreichungen und den Umbau bei Xerox betrachten die Branchenbeobachter offenbar als abgeschlossen.