Regulierer stoppt Telekoms Gebührenhunger

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Analog-Anschluss wird weiterhin zum Pauschalpreis gelegt

Die Einrichtung einfacher Telefonanschlüsse wird nach einem Bericht der Berliner Zeitung nicht teurer. Das ergebe sich aus einem Beschluss der Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP).

Wie die Bonner Behörde bestätigte, ist der Telekom eine Änderung des Preisberechnungsverfahrens bei einer Neu-Installation von analogen Anschlüssen untersagt worden. Demnach muss die Telekom weiter einen Pauschalpreis berechnen.

Die Telekom hatte der RegTP Mitte September eine neue Tarifstruktur zur Genehmigung vorgelegt, die deutliche Erhöhungen der Anschluss-Gebühren umfasste. So wollte das Unternehmen für eine Einrichtungspauschale von brutto rund 52 Euro nur noch Grundarbeiten durchführen.

Extra bezahlen sollten die Kunden hingegen für weitere Leistungen. So sollte die Verlegung von Leitungen in Wohnungen bis zu 21 Euro Montagekosten pro Viertelstunde verursachen. Zudem beantragte der Konzern, Anfahrtskosten für Techniker in Höhe von 47 Euro pro Arbeitstag in Rechnung stellen zu können.

Die RegTP begründete die Ablehnung nach Angaben des Blattes mit dem nötigen Schutz der Kunden vor “Preishöhenmissbrauch”. Nur einheitliche Pauschaltarife stellten sicher, dass Kunden nicht nachträglich überraschend viel Geld für die Einrichtung eines Telefonanschlusses zahlen müssten.