Razzia bei Pixelnet

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Schwere Vorwürfe gegen Firmengründer

Wegen des Verdachts auf Kursbetrug sind dutzende Büros des insolventen Online-Foto-Dienstleisters Pixelnet von der Polizei durchsucht worden. Mehr als 40 Wohnungen, Banken und Geschäftsräume in sechs Bundesländern seien im Rahmen einer Großrazzia nach entsprechenden Hinweisen durchkämmt worden, teilten die Behörden mit.

Der Gründer des Unternehmens wurde festgenommen. Er steht im Verdacht, mit erfundenen Rechnugen einen weit besseren Geschäftsverlauf vorgespiegelt zu haben. Damit wurden die Bilanz geschönt und Anleger vor der Erstnotierung getäuscht, so der Vorwurf.

Auch rund 20 weitere Personen sollen in Kapitalanlagebetrug, Kursbetrug udn Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Pixelnet verwickelt sein. Das Unternehmen war Mitte 2000 begleitet von hohen Erwartungen an die Börse gegangen. Dabei waren drei Banken in München und Düsseldorf beteiligt. Die Anleger haben mit Pixelnet insgesamt 46 Millionen Euro in den Sank gesetzt.