HP und Gateway verordnen Zwangsurlaub

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Drei Wochen keine Personalkosten …

Die Computerhersteller Hewlett Packard (HP) und Gateway schicken ihre Mitarbeiter über die Weihnachtsfeiertage in unbezahlten Urlaub. Nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg sollen die meisten der nordamerikanischen HP-Angestellten vom 23. Dezember an für eine Woche in Weihnachtsurlaub gehen.

Mitarbeitern der internen Technologie-Abteilung soll sogar ein Sonderurlaub von 20 Arbeitstagen verordnet worden sein. Auch Gateway, der drittgrößte amerikanische PC-Hersteller, schickt einen Teil seiner Angestellten in die Zwangsferien.

Schon im Sommer hatte der weltweit zweitgrößte Computerhersteller seinen Mitarbeitern eine Zwangspause von 14 Tagen ohne Gehalt auferlegt – in dieser Zeit reduzierten sich die Kosten nach Unternehmensangaben um 15 Millionen US-Dollar.

Wie viele Mitarbeiter von dem weihnachtlichen Sonderurlaub betroffen sind und wie viel Geld eingespart werden soll, sagte HP-Sprecher Arch Currid nicht. Auch Gateway-Sprecher Brad Williams äußerte sich nicht zu der Zahl der betroffenen Mitarbeiter oder den erwarteten Einsparungen.

HP-Chefin Carly Fiorina hatte in der vergangenen Woche die Umsatzerwartungen für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert: Wurde im Juni noch ein Wachstum von 4 bis 6 Prozent erwartet, sind es nun nur noch 2 bis 4 Prozent.

Gateway hofft auf ein gutes Weihnachtsgeschäft, um die untere Grenze seiner vorhergesagten Umsätze für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr zu erreichen.